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Der Urahn des Boxsters der 550 Spyder wurde 1953 beim Pariser Automobilsalon vorgestellt, es wurden lediglich 130 Exemplare des Roadsters der eigentlich nie in Serie gehen sollte gebaut. Der 550 Spyder erzielte zahlreiche Rennerfolge, zum Teil gegen Fahrzeuge die PS-Mäßig weit überlegen waren.

550 Spyder Rennen  550 Spyder Rennen S 550 Spyder 18

Traurige Berühmtheit erlangte der Wagen durch den folgenschweren Unfall von James Dean, der am 30. September 1955 mit einem 550 Spyder tödlich verunglückte, als ein Ford-Fahrer ihm die Vorfahrt nahm.

James Dean im 550 Spyder  James Dean Spyder 550  James Dean Spyder Wrack

Motorisiert war der 550er mit dem sogenannten Fuhrmann-Vierzylinder, die Maschine erreichte eine Höchstleistung von 110 PS aus 1498 Kubikzentimeter bei einer Umdrehung von 7800. Dadurch erreichte der extrem leichte und flache Wagen eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h. 1956 folgte dann der 550A Spyder mit einem 135 PS Motor und einem Gewicht von 550 Kilogramm Zu den Legenden um das Auto gehört auch eine Szene aus dem Straßenrennen Mille Miglia des Jahres 1954. Kurz nach Sonnenaufgang, Hans Herrmann und Beifahrer Herbert Linge waren einige Stunden zuvor in Brescia gestartet, sah das Duo nach einer Kurve bei hohem Tempo eine niedergehende Bahnschranke vor sich. "Viel zu nah fürs Bremsen", erinnert sich Linge. Herrmann reagiert genau mit dem Gegenteil: Er trat aufs Gas, beide duckten sich und so schoss der 550 Spyder unter der fast geschlossenen Schranke hindurch - der Schrankenwärter hatte geistesgegenwärtig die Schranke nicht komplett heruntergekurbelt. Einige Stunden später erreichten Herrmann und Linge als Klassensieger und Sechste der Gesamtwertung das Ziel.

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